2021

Birgit Oldenburg

Overflow - Fluid Art

Overflow - Fluid Art

Birgit Oldenburg, Malerin und Autorin aus Petershagen, ist in Minden bekannt durch zahlreiche Veranstaltungen.

Ihre Spezialität ist die Fluid Art - das pOure Vergnügen! Diese Maltechnik hat einen Hype in Deutschland ausgelöst als eine Kunstform, die sich stetig weiterentwickelt: Flip Cup, Dutch Pour, Swirl, Puddle Pour, Dirty Pour. Alle diese Techniken erklärt sie gerne den Besucher*innen.

Birgits Bilder faszinieren durch das Überraschungsmoment bei ihrer Entstehung „bis hin zum Suchtcharakter“, wie sie augenzwinkernd gesteht. Beim Malprozess kann die Künstlerin nur annähernd vorhersagen, wie die fertigen Bilder am Ende aussehen werden. Die Betrachter können sich in ihrer Farbenvielfalt und ihren fließenden Formen verlieren.

Sie können Ihren Besuch der Ausstellung voranmelden unter Tel 0178 7617637.

Die Ausstellung endet am 18.04.2021.

Birgit Oldenburg

*1955 in Witten
Lebt in Petershagen/Weser
Verheiratet

  • Kunststudium an der Uni Hannover (WBS)
  • Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen
  • Vorstandsmitglied im Verein für Aktuelle Kunst in Minden-Lübbecke (VfaK)
  • Koordination der Gruppe "Kunstfrauen im VfaK"
  • Mitarbeit beim Kulturrucksack Minden und MiZe/Minden zeichnet. 
  • Projekte mit geflüchteten Kindern u. Jugendlichen durch das Kulturzentrum BÜZ Minden. 
  • Workshops und Kurse.
  • Studium der Literaturwissenschaften an der Uni Hannover (WBS)
    Fernstudium für Belletristik & Journalismus in Hamburg
    Buchveröffentlichungen, Lyrikpreise
  • Organisatorin der Mindener WeserLeser-Literaturfestivals
  • Lesungen

Medienauftritte

WDR 3 / Trend TV / Radio EN / Radio Westfalica /  nrwision TV / Bürgerfunk Minden

Zielgruppe

Kunstinteressierte Erwachsene

Presse

 Alles fließt: Künstlerin Birgit Oldenburg zeigt Fluid Art im BÜZa

MT, Ursula Koch am 16.03.2021

Copyright © Mindener Tageblatt 2021

Die Vernissage am 14.03.2021

In Corona-Zeiten - unter strengen Hygiene-Auflagen - gelang es dem BÜZ nach einem langen Lockdown, dem Galerie- und Ausstellungsbetrieb vor Publikum in Minden einen gewaltigen Schub zu geben. Peter Küstermann war sehr stolz darauf. Auf zwanzig Quadratmetern durfte sich eine Person bewegen. Wegen der zahlreichen Anmeldungen wurde die Vernissage wegen der Corona-Einschränkungen an diesem Sonntag zweimal durchgeführt.

Die Malerin und Autorin Birgit Oldenburg hatte vor zwei Wochen einen Workshop im BÜZ geleitet zum Thema Meine Maske und Ich – Gesichtsschutz-Visiere gestalten. Sie ist aktiv im Verein für Aktuelle Kunst im Kreis Minden-Lübbecke und leitet dort eine Künstlerinnengruppe. Die Vernissage war umrahmt von weiteren Künstlerinnen des Vereins: Noémi Szabina Haugk umrahmte das Programm mit gefühlvollen Passagen auf dem Keyboard, während Ilka Friedsam humorvolle und tiefgehende Gedichte dazu beisteuerte. Im Mittelpunkt der Vernissage standen fünfzehn Werke der Künstlerin in unterschiedlichen Größen.

„Fluid Art“ oder auch „Pouring“ ist eine experimentelle Malweise, um faszinierende Acrylbilder zu gestalten. Siehat ihren Ursprung in den USA und findet seit einiger Zeit auch in Europa und speziell in Deutschland immer mehr Anhänger, ja sie löst mittlerweile einen richtigen Hype aus. Fluid Art bedeutet flüssige Kunst. Kennzeichnend ist die Verwendung von Acrylfarben, Malmitteln und Silikon-Öl. Das Öl zaubert wunderbare Zellen in das Bild. Unvorhergesehene und einzigartige Verläufe machen die Technik spannend und interessant.

Entstanden sind mit dieser Maltechnik, Inspiration und Intuition farblich harmonische Kunstwerke, aber auch bewusst durch eingesetzte Stilmittel Harmonie brechende Werke. Ein Gesamtkunstwerk stellen Exponate zu den fünf Weltreligionen mit den prägenden Farben und der Symbolik der jeweiligen Religionen dar. Äußerst beindruckend ist eine Komposition von Porträt und Fluid Art. Eine Frau, bei der nur Kopf und Schultern zu sehen sind, entsteigt wie eine Göttin aus der griechischen Mythologie dem Chaos des Meeres. Die gewaltige Haarpracht geht eine Symbiose mit dem Himmel ein. Ein weiteres Bild wirkt so, als wäre die Erde im Entstehen begriffen. Die Urelemente des Wassers bahnen sich einen Weg in der Schöpfung. Einigen Werken kommt eine creatio ex nihilo zu, sie könnten verweisen auf das Entstehen im Ur-Kosmos.

Mohamed  Oumari erläuterte zum Schluss die Resultate des Workshops Meine Maske und Ich – Gesichtsschutz-Visiere gestalten im Saal des Kulturzentrums. Er erklärte den Gästen die Gesichtsschutz-Visiere und die Intentionen der Teilnehmenden. Die jeweils ersten drei Besucher*innen erhielten am Eingang ein von Birgit Oldenburg gestaltetes Visier geschenkt.  

Weitere Führungen finden in den kommenden Wochen statt.

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